Geothermie
Ganz allgemein bezeichnet die
Geothermie zum einen die Wissenschaft, die sich mit der Erdwärme beschäftigt,
als auch die Tätigkeiten der Ingenieure, die Erdwärme für die Menschheit
zugänglich zu machen.
Die Geothermie oder auch Erdwärme
genannt, befasst sich mit der Wärme, die in der Erdkruste gespeichert ist.
Heute ist die Geothermie ein Teil
der regenerativen Energien, die genutzt werden können, ohne die fossilen
Brennstoffe aufzubrauchen. Die Menschheit ist schon in der Lage, diese
gespeicherte Wärme zu nutzen. Dies wird mittels Wärmepumpen gemacht, die tief in
die Erde eingebracht werden. Dazu muss man Bohrungen vornehmen, um tief genug an
diese Energie zu kommen. Hat man die Möglichkeit, Erdwärme zu nutzen, so kann
man damit Heizen, aber auch Kühlen. Aber es ist auch möglich, daraus
elektrischen Strom zu erzeugen.
Aber warum gehört diese Art der
Energiegewinnung zu den regenerativen Energieformen ? Ganz einfach. Da die
Erdwärme eigentlich immer vorhanden ist und nie verloren geht, muss man keine
Angst haben, irgendwann diese nicht mehr nutzen zu können. Im Gegenteil zu Gas
und Öl sind die Vorräte quasi unerschöpflich.
Um diese Erdwärme für die
Menschen zugänglich zu machen, benötigt es einen relativ hohen technischen
Aufwand. Die größte Schwierigkeit besteht darin, an die Erdwärme zu kommen.
Darum ist es nötig, bis zu 400 Meter tief zu bohren und dort mit Hilfe einer
Wärmepumpe an die Energie zu kommen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Solche Bohrungen muss immer der
Fachmann machen, denn nur er hat die nötigen Geräte und die Erfahrung.
Eigentlich kann man an jeder Stelle bohren, denn die Erdwärme ist überall
vorhanden. Es kann aber sein, dass man an einigen Stellen tiefer bohren
muss.
Die Fachleute nutzen verschiedene
Systeme, um an die Erdwärme zu gelangen. Das sind Grundwasserbohrungen,
Erdkollektoren, Erdwärmesonden oder auch Energiepfähle.
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