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Dipl.- Ing. Richard Lentz
 

Energieberatung

Sie werden sich jetzt fragen, was das eigentlich bedeutet: Energieberatung.
Wenn man mal überlegt, so weiß man eigentlich von jedem Haushaltsgerät oder dem Auto, wie viel Energie es verbraucht. Oder wenn man es nicht weiß, dann kann man in der Bedienungsanleitung alle möglichen Informationen finden.
Aber wenn es um das Thema Haus und Energieverbrauch geht, so werden die meisten Menschen gar nicht wissen, was das Haus wirklich verbraucht.
Daher gibt es seit einer geraumen Weile den Energiepass, der von der Deutschen Energieagentur GmbH bundesweit und einheitlich herausgegeben wird. Seit dem 4. Januar 2006 gibt es nämlich eine EU-Richtlinie, an die man sich halten muss.
Aber nicht jeder darf so einen Energiepass aufstellen. Dafür muss man Fachmann sein oder über die geeignete Kompetenz verfügen.

Aber um den Energiepass zu verstehen, sollte man erstmal den Sinn dieses Dokuments wissen. Der Energiepass zeigt, wie groß der Anteil der Heizkosten an den gesamten Betriebskosten ist. In Deutschland wird ein Drittel der gesamten Primärenergie für die Raumheizung oder die Warmwasserbereitung genutzt.
Jeder Eigentümer eines Gebäudes muss seit dem Stichtag 4. Januar 2006 einen Energiepass vorzeigen, wenn er das Gebäude verkaufen möchte oder es Mietinteressenten gibt. Der Eigentümer ist verpflichtet, dieses Dokument vorzuzeigen, um die Personen zu informieren, wie hoch der Energiebedarf des Gebäudes ist.
Wer sein Gebäude aber weder verkaufen noch vermieten möchte, der muss sich keinen Energieausweis ausstellen lassen.
Der praktische Sinn hinter dem Energieausweis ist die Tatsache, dass man dadurch bestimmte Dinge aufdecken kann. Verbraucht das Haus sehr viel Energie, so kann man anhand dieser Unterlagen entscheiden, ob man Geld in die Sanierung der Fassade oder in die Dämmung investiert. Aber auch für einen Käufer oder Mieter ist der Pass sehr wichtig. Er kann daraus ersehen, welche Nebenkosten auf ihn in Bezug auf die Heizkosten hinzukommen.
Die Zahlen im Energiepass richten sich nach der jeweiligen Hausgröße, nach Art der Fassade, die Fenster und Türen spielen eine wichtige Rolle und auch der Zustand der Heizungsanlage ist ein Punkt.
Wenn ein Fachmann diesen Energieausweis erstellt, so kann man wichtige Dinge aus den Zahlen ableiten. Man kann zum Beispiel die Möglichkeiten zum Sparen herauslesen. Egal, welche Maßnahme man in Angriff nimmt, man wird immer Sparen und wenn man verschiedenen Arten zusammenfasst, so kann es möglich sein, bis zu 60 Prozent der Heizkosten zu sparen. Aber diese Faktoren haben auch noch schöne Nebeneffekte. Durch die Sanierung kann sich die Schimmelbildung minimieren, das Raumklima wird allgemein angenehmer und auch der Energieverbrauch durch Strom kann gesenkt werden.

Aber nicht nur bei der Sanierung kann ein Gespräch mit einem Fachmann Wege aufzeigen. Es ist auch wichtig vor dem Bau eines Hauses sich zu informieren, inwieweit man ein Niedrigenergiehaus bauen kann. Durch diese Anstrengungen kann man die Kosten für die Heizung sehr stark senken und bekommt trotzdem ein sehr behagliches Wohngefühl.
Durch die gute Dämmung muss weniger geheizt werden, was auch wiederum der Umwelt zu gute kommt.
Es gibt viele Fragen, die aber nur der Fachmann klären kann.
 
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