Altlastensanierung
Jeder mag schon einmal den
Begriff Altlasten gehört haben. Aber nicht jeder weiß, worum es bei diesem
Begriff geht.
Altlasten sind ein Teil der
Erdoberfläche, der durch den Eingriff von Menschen geschädigt wurde. Dies hat
gesundheitliche und umweltschädliche Veränderungen der natürlichen
Zusammensetzung des Bodens als Folge. Auch das Grundwasser ist von den
Veränderungen betroffen.
Leider haben sich die
Generationen nicht um den Schutz des Bodens und des Grundwassers gekümmert. Da
der Mensch aber seit einigen Jahren ein verbessertes Umweltschutzbewusstsein
aufgebaut hat, ist man jetzt bemüht, diese früheren Mängel zu beseitigen und den
Boden für die nächsten Generationen zu schützen. Es ist ein Einfaches, die
Umwelt zu zerstören. Das Problem liegt aber darin, dass sich die Natur nur über
einen sehr langen Zeitraum erholen kann.
Um diese Schäden zu beseitigen,
braucht es die Altlastensanierung.
Sobald man gewisse Zweifel hat,
ob ein Grundstück eventuell belastet sein könnte, so sollte man sofort
weitgreifende Maßnahmen einleiten. Egal ob es ein privates oder gewerbliches
Gelände ist, man sollte handeln. Sehr schlimm sind Altlasten, wenn sie auf
landwirtschaftlich genutzten Flächen gelagert sind.
Aber Altlasten sind nicht gleich
Altlasten. Das Bundesbodenschutzgesetz teilt die Altlasten in verschiedenen
Kategorien auf. Als erstes werden Altablagerungen beschrieben. Das sind
Abfallbeseitigungsanlagen, die nicht mehr betrieben werden oder Flächen, wo
Abfall behandelt, gelagert oder abgelagert ist.
Die zweite Gruppe sind die
Altstandorte. Das sind Grundstücke, wo Anlagen still gelegt worden und mit
gefährlichen Stoffen gearbeitet wurde.
Die Besitzer dieser Grundstücke
sind dazu verpflichtet, dass die verseuchten Flächen nicht auf unbetroffene
Flächen übertreten und die gefährlichen Stoffe die Gesundheit von Natur und
Mensch negativ beeinflusst werden.
Je nach Grad der Verseuchung,
müssen Maßnahmen eingeleitet werden. Aber nicht immer muss der Boden komplett
entfernt werden. Möglich sind noch eine Oberflächenabdichtung oder der Abbau von
Schadstoffen über biologischen Weg.
Aber dazu Bedarf es der Meinung
eines Sachverständigen, der ein Bodengutachten durchführt. Er berichtet über die
Schäden und kann auch über die weitergehenden Maßnahmen entscheiden. Eine
Sanierung läuft aber in jedem Fall gleich ab. Zuerst werden die betroffenen
Stellen beschrieben. Danach müssen Bodenproben genommen werden und diese
ausgewertet werden. Muss saniert werden, so müssen Planungen erstellt werden,
wie der Sanierungsvorgang aussehen soll. Danach folgt die eigentliche Sanierung
und nach Abschluss eine Erfolgskontrolle und eventuelle Nachsorgemaßnahmen.
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